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Asking the Right Questions · Reflection
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- Yvonxin
这是一本教我如何称为 “杠精” 的一本书,曾经和一个朋友讨论,为什么我对某件事情的想法会经常发生变换,会随着接触到的内容不断发生改变。他说是因为的接触的内容还不够多,自己的体系还没有形成,当你形成自己稳定的体系之后再有新的观点就不会对你有更深刻的影响。
曾经,在读这本书之前我对他的观点深信不疑。
但是现在我意识到,这其实是涉及“批判思维”,“想法会随着接触到的内容不断发生改变”本身是不会去思考,或者是没有意识去思考作者的论证逻辑,只是像海绵一样吸收,很多时候错把观点当成论证结论。
这里多说一句,这和我从小收到的教育和奖励机制也有关。因为分数的激励,已经养成了“海绵式”学习方法,比如对老师的说过的话不经思考的接受,其中也包括了很多其个人观点;比如对权威或者数据的盲目相信,其实暗含了很多有意识的引导。
看完这本书之后,给我最大的体会是:自洽。那些在我头脑里面冲突的观点,我意识到它们只是观点,开始意识到他们背后的价值逻辑和价值优先级。
最后,我放过了自己。
(本书使用英语,以下是我用德语整理的读后感,考虑到可能需要用德语做分享,大家可以从网上将原著DPF下载下来,非常推荐一读。)
1. Über die Wichtigkeit des kritischen Denkens
Das erste Kapitel von Asking the Right Questions handelt von der Wichtigkeit des kritischen Denkens. Obwohl menschliche Angelegenheiten sehr kompliziert sind und es bei vielen Dingen keine "richtige Antwort" gibt, können wir dennoch nach "besseren Antworten" suchen. Damit können wir auch die Informationen bewerten.
Die Autoren erwähnen zwei verschiedene Denkweisen: "den Schwamm" und "das Goldwaschen" (Panning for Gold). "Schwamm" bezieht sich darauf, alle Informationen passive aufzusaugen, und konzentriert sich auf das Anhäufen von Wissen. Doch "Panning for Gold" bedeutet, mit Sprechern und Autoren zu aktive diskutieren und Informationen zu filtern.
Zudem gibt es den "Weak-Sense", das heißt die Verteidigung der eigenen Meinung. Dagegen steht der "Strong-Sense", also die Überprüfung aller Meinungen, auch der eigenen.
2. Über Struktur
Dieser Text konzentriert sich auf "Issues" (Fragestellungen) und "Conclusions" (Schlussfolgerungen). Ein "Issue" ist die Frage oder das Thema, das der Author diskutieren will. Eine "Conclusion" ist das Ergebnis einer logischen Kette (Argumentation). Was jemand ohne logische Begründung sagt, ist lediglich eine Meinung.
Wie kann man "Issues" und "Conclusions" leicht identifizieren? Es gibt viele Hinweise:
- Die Position (oft am Anfang oder End des Textes).
- Signalwörter (wie hence, consequently, suggests that, therefore...).
- Das Ausschlussverfahren: Man sollte beachten, dass Beispiele, Statistiken und Beweise (Evidence) keine Schlussfolgerungen sind.
Wenn wir selbst schreiben oder einen Vortrag halten, ist es empfehlenswert, diese Signalwörter zu benutzen, um unsere Argumentation deutlich zu machen.
3. Über die Begründungen
- Die Formel: "Argument" = "Conclusion" (Schlussfolgerung) + "Reasons" (Gründe). Falls wir diese nicht identifizieren können, sind wir nicht in der Lage, das Argument zu bewerten (evaluate).
- Vermeidung von "umgekehrter Logik": Wir sollten vermeiden, dass die Schlussfolgerung vor den Gründen entsteht (erst die Meinung, dann die Suche nach Gründen).
- Komplexe Situationen: In einigen schwierigeren Situationen stützen Gründe andere Gründe, oder eine "Conclusion" dient selbst wieder als Grund für eine andere Schlussfolgerung.
- Methoden: Wir können Signalwörter einkreisen und die Gründe und Ergebnisse in verschiedenen Farben markieren (highlight).
- Aktives Denken: Wenn wir auf eine Schlussfolgerung stoßen, sollten wir aktiv hinterfragen: "Welche Gründe werden hier genannt/gebraucht?"
4. Über Mehrdeutigkeit (Ambiguity)
- Abstrakte Wörter: Diese beziehen sich auf Wörter, die viele Bedeutungen haben.
- Die Gefahr der eigenen Interpretation: Wir müssen darauf achten, wenn diese abstrakten Wörter in einer "Argumentationsstruktur" auftreten. In den meisten Situationen glauben wir unbewusst, dass die Bedeutung dieselbe ist, die wir im Kopf haben. Das beeinflusst unsere Meinung zu der Argumentation.
- Verschleierung der Wahrheit: Wörter können die Wahrheit auf gewisse Weise verstecken. Beispiel: Ein Gefängnisdirektor ersetzt das Wort "Suicide" (Selbstmord) durch "Self-inflicted Hazardous Incidents" (selbst zugefügte gefährliche Vorfälle).
- Konnotation (Emotionale Sprache): Wir sollten uns bewusst sein, dass Wörter nuanciert benutzt werden, um Emotionen zu kontrollieren.
- Sozialleistung vs. Almosen
- Investition vs. Subvention
- Bürgergeld vs. "Die Stütze"
- Geflüchtete vs. Asyltourismus
- Gegenmaßnahmen: Ersetzen & Ignorieren. Wir können diese abstrakten Wörter gedanklich durch konkrete Informationen ersetzen, um zu sehen, ob das Argument noch Sinn ergibt. Falls in einem Vorschlag zu viele abstrakte Wörter vorkommen, ohne definiert zu werden, können wir ihn ignorieren.
5. Über "Assumptions" Hierarchy
- Der Standort bestimmt den Standpunkt (Umgangssprachlich: "Der Arsch bestimmt das Gehirn"). Dieses Phänomen findet man auch in Argumentationen.
- Die Formel: "Gründe" + "persönliche Werte" = "Conclusion" (Schlussfolgerung).
- In den meisten Situationen sind diese "persönlichen Werte" (Value Assumptions) versteckt.
- Beispiel:
- Grund: "Überwachung kann dokumentieren, was Menschen getan haben."
- Wertannahme: "Öffentliche Sicherheit ist wichtiger als Privatsphäre."
- Schlussfolgerung: "Überwachung ist notwendig."
- Wertekonflikte bewerten: Wenn wir "persönliche Werte" bewerten, sollten wir uns nicht nur darum kümmern, was man gewinnt, sondern auch, worauf man verzichtet. Es geht also um die Priorität der Werte.
- Perspektivwechsel: Deshalb ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, was die Gegenseite (die Opposition) unterstützt. Das hilft uns, die Prioritätensetzung des Autors nachzuvollziehen.
6. Über beschreibende Annahmen (Descriptive Assumptions)
- Unterschied zu "Value Assumptions": Beschreibende Annahmen sind Überzeugungen darüber, wie die Welt ist (nicht wie sie sein sollte). Die Welt funktioniert auf die Weise, die man annimmt.
- Die Formel: "Gründe" + "beschreibende Annahmen" = "Ergebnis" (Conclusion).
- Das Problem: In vielen Situationen werden Gründe, die man eigentlich beweisen müsste, einfach als Voraussetzung benutzt.
- Wie findet man die Annahmen des Autors?
- Man fragt sich, ob die Gründe richtig sind.
- Man fragt sich, ob das Ergebnis noch weitere Gründe braucht (Lücke zwischen Grund und Schlussfolgerung).
- Man sollte versuchen, aus der Perspektive der Gegenseite nachzudenken.